Carsten Sacher - Extremsportler

Lagebericht von der Decafront Teil 4

1 November, 2014, by admin, category Allgemein

Panne mit der Verbindung, also hier noch einmal:

 

So sieht ein Tag beim Frankenduo Sacher/Schlett beim Decatriathlon aus:

5:45 Alarm – Papa Schlett steht auf und springt in den eiskalten Pool direkt neben unserer Suite. Die Schockfrostung bewirkt, das die sofortige Einsatzbereitschaft wieder hergestellt ist.

6:15 Alarm für Baby Sacher – noch steht er von alleine auf und muss nicht aus dem Bett gezerrt werden.

6:30 Frühstück auf dem Zimmer

7:00 Busshuttle an die Front

Aufbauen des Kampfstandes, Wechsel in die Gummiuniform, cremen, schmieren, ölen

8:00 Start des Schwimmens

Gegen 9:25 kommt das Baby zurück in die Schwerkraft und muss erst mal aus dem Gummi befreit, gefüttert, gepampert, geschmiert und geölt werden

Dann geht’s rund 7 Stunden aufs Carbonrad. Das artet bei oft starkem Publikumsverkehr im Park oft in eine Durchschlageübung aus. Ein Wunder, dass es bisher noch keine Unfälle gab.

Papa Schlett ist in der Zwischenzeit damit beschäftigt, Ausrüstung zu reinigen und zu trocknen, Verpflegung aus der Feldküche zu besorgen und sein Baby zu pflegen, zu hegen und bei Laune zu halten. Diverse überraschungsmenüs (dafür ist viel Improvisationstalent gefragt) sorgen für zusätzliche Motivationsschübe. Gelegentlich verlasse ich den Mikrokosmos zu einer Einkaufsfahrt, um notwendige Extras zu besorgen – kleine Fluchten für den Betreuer.

Gegen 17:00 erfolgt der Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke. Ausziehen, anziehen, pämpern, ölen, schmieren etc.

Um 18:00 gibt es den alltäglichen, äusserst spektakulären Sonnenuntergang. Es wird schnell kalt und die lange Uniform kommt zum Einsatz.

Papa Schlett läuft eine Runde um den See (7,2 km) – eine weitere kleine Flucht für den Betreuer.

Auf der letzten von 15 Laufrunden â 2,8 km bekommt Carsten noch mal eine kräftige warme Mahlzeit in die Hände gedrückt, die er im Gehen verspeist. In der Zwischenzeit baue ich den Kampfstand ab.

Kurz nach Mitternacht ist Feierabend, mit Chaffeur und Limousine geht’s zurück ins Hotel.

Dusche, Klamotten reinigen und sortieren, Ausrüstung für den nächsten Einsatz bereit legen. Bei Kerzenschein gibt’s für Carsten einen Eiweisshake und für Stefan einen  Single Malt als Bettbeschwerer.

Ab 1:15 wird die Matratze abgehorcht. Somit bleiben 4:30 Std. Schlaf für Stefan und 5:00 für Carsten. Dann beginnt die Party von vorne.

Fiesta Mexicana

Stefan Schlett

 

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