Carsten Sacher - Extremsportler

Ultimo Dia

5 November, 2014, by Stefan Schlett, category Allgemein

Frühschicht

5:45 Alarm -Carsten dreht sich um, Schlett geht zur Kaltwassertherapie in den Pool nebenan

6:15 zweiter Alarm – den Legionär erwarten nach knapp 5 Stunden Schlaf die harten Realitäten der Ultratriathlonwelt

6:30 – der Filterkaffee ist durch, Carsten setzt sich an den gedeckten Frühstückstisch

Es gibt den Spruch des Tages von seiner Mausi, zwei Tabletten, ein labbriges Brötchen vom Vortag, mit Unmengen Erdnussbutter, einen Joghurt, einen Eiweisshake, Kaffee mit Milch und Zucker, dumme Sprüche vom Schlett

Um 7:00 Busshuttle an die Front, als Marschverpflegung ein mexikanisches „Elektrolit“

Kampfstand aufbauen, 2. Morgenschiss (der wichtigste Vorgang des Tages…), raus aus den Klamotten, rein in den Gummi, Vaseline ins Genick, Stossgebet und rein in die kalte Saubrühe (um 8:18)

1 1/2 Stunden später ist das zitternde Häufchen Elend zurück in der Schwerkraft.

Raus aus dem Gummi, abtrocknen, schmieren, vermummen, Helm auf den Kopf, aufsitzen auf den Gaul

Jetzt sind nur noch 222 Kilometer in den Asphalt zu treten, dann ist die Wettkampfsaison 2014 für Carsten Sacher beendet.

Auf geht’s in die Tagesschicht!

Stefan Schlett

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